Therapieformen

OSTEOPATHIE

 

Die Bezeichnung Osteopathie stammt aus dem Altgriechischen und setzt sich aus den Begriffen "ostéon" = Knochen und "páthos" = Leiden zusammen. Allerdings betrachtet man in der Osteopathie noch mehr Körperstrukturen neben dem Knochengerüst, d.h. Muskeln, Gelenke, Nerven, Organe und die wichtigen Faszien, die unsere Muskeln und Organe umhüllen und ganze Ketten ergeben.

 

Wenn Pferde in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt sind, zeigen sie relativ schnell erste Symptome, die auf Störungen der Strukturen und Funktionen hinweisen und langfristig ohne Behandlung zu chronischen Krankheitsbildern auf allen körperlichen Ebenen führen können. In diesen Fällen, können die Kompensationsmechanismen des Körpers kein Gleichgewicht mehr herstellen und die Selbstheilungskräfte müssen wieder entsprechend aktiviert werden.

 

Ziel ist es nun, durch gründliches Beobachten und Ertasten die Ursachen zu finden, um die natürlichen Körperfunktionen durch sanfte Impulse und Behandlungstechniken zu regenerieren.

 

 

PHYSIOTHERAPIE

 

Die Physiotherapie bietet eine perfekte Ergänzung zu der osteopathischen Behandlung. Ziel ist, wie bei der Osteopathie, die natürlichen Funktionen des Körpers wiederherzustellen, zu verbessern oder zu erhalten. Mit Hilfe von physiotherapeutischen Techniken lässt sich z.B. die Muskulatur optimal vorbereiten, um im Anschluss gezielte Impulse geben zu können. Verschiedene Massagetechniken lockern verspannte Muskulatur, verbessern den Zellstoffwechsel des Gewebes, lösen Verklebungen und regen die Durchblutung an. Weitere nützliche Methoden sind die Thermotherapie (heilsame Wärme- und Kälteanwendungen), Dehnungs- und Faszientechniken sowie die Lymphdrainage.

 

© Hagedorn Pferdeosteopathie- und Physiotherapie